もっと詳しく

Leben


← Nächstältere Version Version vom 6. November 2021, 05:34 Uhr
Zeile 4: Zeile 4:
== Leben ==
== Leben ==
Norbert Pümpels künstlerische Laufbahn begann Ende der 1970er Jahre in der Konzeptkunst. Er beschloss, keine Kunstakademie zu besuchen und studierte stattdessen Mathematik, Physik und Philosophie (ohne Abschluss). Als Autodidakt entwickelte er Bildkonzepte an der Schnittstelle zu den Wissenschaften. „Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Pümpel mit philosophischen und naturwissenschaftlichen Fragen, die in seiner konzeptuell orientierten Kunst bildhaft gestaltet werden. Sein Denken wird bestimmt von Problemen der Zeit und des Raums, die seit dem frühen 20. Jahrhundert Themen der Kunst sind, von Fragen nach der Materialität der Erscheinungen, der Quantenphysik und der Wahrscheinlichkeitsrechnung.“ (Christoph Bertsch, 2007) Zu seinen Arbeiten gehören entropische Zeichnungen (ab 1976), Laserprojekte (1980) und Arbeiten zur Theorie der schwarzen Löcher (1981) und zum Schrödinger‘schen-Katzen-Paradoxon.
Norbert Pümpels künstlerische Laufbahn begann Ende der 1970er Jahre in der Konzeptkunst. Er beschloss, keine Kunstakademie zu besuchen und studierte stattdessen Mathematik, Physik und Philosophie (ohne Abschluss). Als Autodidakt entwickelte er Bildkonzepte an der Schnittstelle zu den Wissenschaften. „Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Pümpel mit philosophischen und naturwissenschaftlichen Fragen, die in seiner konzeptuell orientierten Kunst bildhaft gestaltet werden. Sein Denken wird bestimmt von Problemen der Zeit und des Raums, die seit dem frühen 20. Jahrhundert Themen der Kunst sind, von Fragen nach der Materialität der Erscheinungen, der Quantenphysik und der Wahrscheinlichkeitsrechnung.“ (Christoph Bertsch, 2007) Zu seinen Arbeiten gehören entropische Zeichnungen (ab 1976), Laserprojekte (1980) und Arbeiten zur Theorie der schwarzen Löcher (1981) und zum Schrödinger‘schen-Katzen-Paradoxon.
Von 1992 bis 2002 Mitglied des Kulturrates der Tiroler Landesregierung. 2008 übersiedelte er nach Götzis/Vorarlberg/Österreich. 2010 wurde ihm das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen<ref>{{cite web | url = http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf | title = Reply to a parliamentary question about the Decoration of Honour | language = German | page=1958 | trans_title = | format = pdf | accessdate = November 2012 }}</ref>. Von 2010 bis 2016 war er Beisitzender im Berufsverband Bildender Künstler in Vorarlberg. 2011 Eröffnung eines neuen Ateliers in Hohenems, Österreich. [2]” 2016 [[Verdienstkreuz des Landes Tirol]]<ref> Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom 19. September 2016</ref> 2020 Übersiedelung nach Drosendorf an der Thaya, Atelier im Bergamtshaus.
Von 1992 bis 2002 Mitglied des Kulturbeirates der Tiroler Landesregierung. 2008 übersiedelte er nach Götzis/Vorarlberg/Österreich. 2010 wurde ihm das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen<ref>{{cite web | url = http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf | title = Reply to a parliamentary question about the Decoration of Honour | language = German | page=1958 | trans_title = | format = pdf | accessdate = November 2012 }}</ref>. Von 2010 bis 2016 war er im Vorstand der Berufsvereinigung Bildender Künstler in Vorarlberg. 2011 Eröffnung eines neuen Ateliers in Hohenems, Österreich. [2]” 2016 [[Verdienstkreuz des Landes Tirol]]<ref> Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom 19. September 2016</ref> 2020 Übersiedelung nach Drosendorf an der Thaya, Atelier im Bergamtshaus.
Seit 1978 zahlreiche Ausstellungen in Europa, Amerika und Japan.<ref>Christoph Bertsch in: Paul Naredi Rainer, Lukas Madersbacher: ”Kunst in Tirol vom Barock bis in die Gegenwart”, Leopold-Franzens-Universität, Tyrolia Verlag Innsbruck, Wien 2007, S. 716</ref>
Seit 1978 zahlreiche Ausstellungen in Europa, Amerika und Japan.<ref>Christoph Bertsch in: Paul Naredi Rainer, Lukas Madersbacher: ”Kunst in Tirol vom Barock bis in die Gegenwart”, Leopold-Franzens-Universität, Tyrolia Verlag Innsbruck, Wien 2007, S. 716</ref>