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Ein in [[Paris]] begonnenes Studium musste Charles Théodore abbrechen, als sein Vater 1836 starb. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, wurde er Sekretär beim Gesandten Archibald von Keyserlingk (1785–1855), der Fourniel auf mehrere Reisen und zuletzt nach Berlin mitnahm. Eine Verehelichung mit seiner Tochter Rosa Pauline Adolphine (1820–1845), der Archibald von Keyserlingk schon zugestimmt hatte, wurde durch Einsprache von dessen Schwager verhindert, und sie heiratete 1844 Karl Gustav Adolf Krockow von Wickerode.<ref>[[Ernst Heinrich Kneschke]]: ”Deutsche Grafen-Häuser der Gegenwart. In heraldischer, historischer und genealogischer Beziehung”. Bd. 1 (A–K), T. O. Weigel, Leipzig 1842, S. 484 ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7881113 Web-Ressource]).</ref>
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Ein in [[Paris]] begonnenes Studium musste Charles Théodore abbrechen, als sein Vater 1836 starb. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, wurde er Sekretär beim Gesandten Archibald von Keyserlingk (1785–1855), der Fourniel auf mehrere Reisen und zuletzt nach Berlin mitnahm. Eine Verehelichung mit seiner Tochter Rosa Pauline Adolphine (1820–1845), der Archibald von Keyserlingk schon zugestimmt hatte, wurde durch Einsprache von dessen Schwager verhindert, und sie heiratete 1844 Karl Gustav Adolf Krockow von Wickerode.<ref>[[Ernst Heinrich Kneschke]]: ”Deutsche Grafen-Häuser der Gegenwart. In heraldischer, historischer und genealogischer Beziehung”. Bd. 1 (A–K), T. O. Weigel, Leipzig 1842, S. 484 ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7881113 Web-Ressource]).</ref>
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Mitte der 1830er-Jahre hielt sich Fournel in [[Halle (Saale)|Halle]] auf, wo er im Haus des seit 1834 hier beheimateten Dichters [[Friedrich de La Motte Fouqué]] lebte. Fouqué gegenüber gab er sich als spanischer Edelmann aus, der drei Jahre auf Seiten [[Carlos María Isidro de Borbón|Karls V.]] im [[Carlismus#Der Erste Carlistenkrieg (1833–1840)|spanischen Bürgerkrieg]] gekämpft habe, und nannte sich „Fournel de Génicourt“. Der durch preußische Spitzel aktenkundig gewordenen außerehelichen Beziehung mit Fouqués dritter Ehefrau, Albertine, geb. Tode (1806–1876), sollen die spät geborenen Söhne Karl Friedrich Wilhelm (* 29. Oktober 1839 in Halle; † 15. Oktober 1874 in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]) und Friedrich Wilhelm Waldemar de la Motte
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Mitte der 1830er-Jahre hielt sich Fournel in [[Halle (Saale)|Halle]] auf, wo er im Haus des seit 1834 hier beheimateten Dichters [[Friedrich de La Motte Fouqué|Friedrich de la Motte Fouqué]] lebte. Fouqué gegenüber gab er sich als spanischer Edelmann aus, der drei Jahre auf Seiten [[Carlos María Isidro de Borbón|Karls V.]] im [[Carlismus#Der Erste Carlistenkrieg (1833–1840)|spanischen Bürgerkrieg]] gekämpft habe, und nannte sich „Fournel de Génicourt“. Der durch preußische Spitzel aktenkundig gewordenen außerehelichen Beziehung mit Fouqués dritter Ehefrau, Albertine, geb. Tode (1806–1876), sollen die spät geborenen Söhne Karl Friedrich Wilhelm (* 29. Oktober 1839 in Halle; † 15. Oktober 1874 in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]) und Friedrich Wilhelm Waldemar de la Motte Fouqué (* 29. Januar 1843 in [[Berlin]]; † 22. Dezember 1921 in [[Hannover]]) entstammen. 1839 widmete Fourniel seiner Geliebten seinen ersten Gedichtband ”Ombres et Rayons”.
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Im August 1839 wurde Fournel als der Spionage verdächtig aus Preußen ausgewiesen und ging nach [[Frankfurt am Main]], wo er Vorträge über [[Französische Literatur|französische Literaturgeschichte]] hielt und auch Vortragsreisen unternahm.<ref>”(Frankfurt am Main).” In: ”[[Didaskalia (Zeitschrift)|Didaskalia. Blätter für Geist, Gemüth und Publicität]]” Nr. 69, 10. März 1842 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10531045_00283_u001?page=2,3 Web-Ressource]).</ref>
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Im August 1839 wurde Fournel als der Spionage verdächtig aus Preußen ausgewiesen und ging nach [[Frankfurt am Main]], wo er Vorträge über [[Französische Literatur|französische Literaturgeschichte]] hielt und auch Vortragsreisen unternahm.<ref>”(Frankfurt am Main).” In: ”[[Didaskalia (Zeitschrift)|Didaskalia. Blätter für Geist, Gemüth und Publicität]]” Nr. 69, 10. März 1842 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10531045_00283_u001?page=2,3 Web-Ressource]).</ref>
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