Leben und Werk: + Leerzeichen
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== Leben und Werk ==
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Bernd (eigentlich Bernhard) Bauschke besuchte in Berlin die Kunstgewerbeschule, anschließend die [[Preußische Akademie der Künste|Preußische Akademie der Künste,]] wo er Meisterschüler von [[Georg Ludwig Meyn]] und [[Raffael Schuster-Woldan]] war. Danach arbeitete er in Berlin als freischaffender Künstler. Vor 1914 nahm er an einer ethnologischen Expedition nach Nordafrika teil, auf der er u.a. in Ägypten und Marokko Bilder und Skizzen anfertigte. Bauschke betätigte sich vor allem als Genre- und Landschaftsmaler. So schuf er u. a. Bilder mit Motiven aus der Hohen Tatra, den Tauern, dem Dachstein-Gebiet und aus der Bretagne.
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Bernd (eigentlich Bernhard) Bauschke besuchte in Berlin die Kunstgewerbeschule, anschließend die [[Preußische Akademie der Künste|Preußische Akademie der Künste,]] wo er Meisterschüler von [[Georg Ludwig Meyn]] und [[Raffael Schuster-Woldan]] war. Danach arbeitete er in Berlin als freischaffender Künstler. Vor 1914 nahm er an einer ethnologischen Expedition nach Nordafrika teil, auf der er u. a. in Ägypten und Marokko Bilder und Skizzen anfertigte. Bauschke betätigte sich vor allem als Genre- und Landschaftsmaler. So schuf er u. a. Bilder mit Motiven aus der Hohen Tatra, den Tauern, dem Dachstein-Gebiet und aus der Bretagne.
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Bauschke war Mitglied des [[Reichsverband bildender Künstler Deutschlands|Reichsverbands bildender Künstler]] (RVbK) und gehörte dort der „Gruppe Berlin der kriegsbeschädigten Künstler“ an, die sich ab 1933 „Frontkämpferbund bildender Künstler“ nannte. Nach der Gleichschaltung des RVbK war er ab 1933 2. Schatzmeister des Gaus Berlin des RVbK. Außerdem war er aktives Mitglied des zum Umfeld der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] gehörenden „[[Kampfbund für deutsche Kultur]]“ (KfdK). U.a. war er im Mai 1933 Mitunterzeichner des Aufrufs des KfdK „Deutsche Künstler und Künstlerinnen“, der die „Wiedereinsetzung der deutschen Kunst und der deutschen Künstler in ihr Erstgeburtsrecht“ forderte.<ref>[[Michael Nungesser]]: „”Als die SA in den Saal marschierte …“ Das Ende des Reichsverbands bildender Künstler Deutschlands“.” 1983. S. 83 u.a.</ref>
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Bauschke war Mitglied des [[Reichsverband bildender Künstler Deutschlands|Reichsverbands bildender Künstler]] (RVbK) und gehörte dort der „Gruppe Berlin der kriegsbeschädigten Künstler“ an, die sich ab 1933 „Frontkämpferbund bildender Künstler“ nannte. Nach der Gleichschaltung des RVbK war er ab 1933 2. Schatzmeister des Gaus Berlin des RVbK. Außerdem war er aktives Mitglied des zum Umfeld der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] gehörenden „[[Kampfbund für deutsche Kultur]]“ (KfdK). U. a. war er im Mai 1933 Mitunterzeichner des Aufrufs des KfdK „Deutsche Künstler und Künstlerinnen“, der die „Wiedereinsetzung der deutschen Kunst und der deutschen Künstler in ihr Erstgeburtsrecht“ forderte.<ref>[[Michael Nungesser]]: „”Als die SA in den Saal marschierte …“ Das Ende des Reichsverbands bildender Künstler Deutschlands“.” 1983. S. 83 u.a.</ref>
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In Berlin wohnt Bauschke zuletzt bis 1944 in der Nassauischen Straße 53.<ref>Berliner Adressbuch 1943</ref> Dann zog er nach Weimar.
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In Berlin wohnt Bauschke zuletzt bis 1944 in der Nassauischen Straße 53.<ref>Berliner Adressbuch 1943</ref> Dann zog er nach Weimar.
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